Heike Sprehe begrüßt Kauf der „Valentin-Wildnis“

Veröffentlicht am 21.04.2017 in Aktuelle Meldung

Heike Sprehe begrüßt den Kauf der sogenannten „Valentin-Wildnis“ durch den Bremer Landesverband des BUND ausdrücklich. „Die Idee des BUND, dieses 70 Jahre lang der Natur überlassene Areal dauerhaft abzusichern, hat unsere volle Unterstützung“, sagt die Bürgerschaftsabgeordnete aus Bremen-Nord und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion und betont: „Auch, wie die Natur langsam die Macht über den Bereich am, auf und hinter dem erschreckenden Bauwerk zurückerringt, hat für das Areal Bedeutung.“

Die Abgeordnete aus Bremen-Nord betont in diesem Kontext die Wichtigkeit des Denkortes. „Der Bunker Valentin entsetzt noch heute – schon die reine Größe des Betonkolosses lässt das Ausmaß des Leides derjenigen, die zu seiner Errichtung gezwungen wurden, spürbar werden“, sagt sie. „Der Bunker ist in jeder Hinsicht ein entsetzliches Bauwerk – und er ist gleichzeitig gerade heute ein wichtiges Gebäude. Er ist ein Denkort, der ein deutliches Signal sendet: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ Daher sei es gut, dass sich immer mehr Menschen mit dem Bunker, seiner Entstehung und seiner Geschichte befassen. „Seit der Eröffnung des Denkortes Bunker Valentin im Jahr 2015 haben das rund 30.000 Menschen im Jahr getan – und die Besucherzahlen steigen“, sagt sie. „Diese steigenden Besucherzahlen stellen aber natürlich auch neue Anforderungen an die Infrastruktur vor Ort. Wir werden uns daher als SPD-Fraktion dafür einsetzen, dass zeitnah Parkmöglichkeiten – sowohl für Busse als auch für PKW – in der Nähe des Denkortes geschaffen werden.  Auch die Idee, das Areal durch einen Schiffsanleger auch über das Wasser anzubinden, sollte dabei geprüft werden“, sagt die Verkehrspolitikerin.

Dass der Erhalt der 23 Hektar großen Naturoase damit in Konflikt kommen könnte, glaubt Sprehe nicht. „Schon heute steht der BUND mit dem Team des Denkort in engem Kontakt“, erklärt die Sozialdemokratin. „Ein Ausbau der Infrastruktur muss keineswegs zwingend im Widerspruch zu den Plänen der Umweltschutzorganisation stehen, sondern verlangt kluge Planung und eine gute Zusammenarbeit. Eine Erschließung, die über eine bessere Verkehrsanbindung hinausgeht, können wir uns in der Nähe dieses besonderen Ortes ohnehin nicht vorstellen.“ 

Und so ist Sprehe sicher: „Ich bin der festen Überzeugung, der Bunker und das Gelände darum herum können beides sein: Ein Ort, an dem sich die zeitlose Kraft der Natur deutlich machen lässt, und ein Ort der den Besuchern nach wie vor auf beeindruckende Weise die zerstörerische, menschenverachtende Politik des Nationalsozialismus vor Augen führt.“

 

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